Feinstaub

Als Feinstaub werden Partikel mit einem Durchmesser von weniger als 10µm bezeichnet. Es wird deshalb auch der Begriff PM10 für "Particulate Matter 10" verwendet. Dieser Feinstaub ist gesundheitsschädlich, da die Partikel über die Lunge in den Körper geraten und dort verschiedene Erkrankungen auslösen können.

Ein wichtiges Kriterium für die Gefährlichkeit von Partikeln ist deren Grösse. Je kleiner die Partikel sind, desto weiter können sie in die Lunge eindringen:

5-10µm
3-5µm
2-3µm
1-2µm
0.001-1µm

Nasen-Rachenraum
Luftröhre
Bronchien
Bronchiolen
Aveolen (Lungenbläschen)

Für die feinsten Partikel ist nachgewiesen, dass sie ins Blut übergehen, sich im ganzen Körper verteilen und sogar bis ins Gehirn gelangen.

Relevant für die gesundheitliche Wirkung ist neben der Grösse aber auch die chemische Zusammensetzung. Dieselpartikel sind besonders gesundheitsrelevant, da sich an den Kohlenstoff verschiedene Schadstoffe (z.B. PAK) anlagern, welche dadurch ebenfalls eingeatmet werden.

Das einzige wirksame Mittel gegen Dieselruss ist ein geschlossener Partikelfilter. Wohl konnte in den letzten Jahren durch Weiterentwicklungen bei der Motorentechnik der Ausstoss der Partikelmasse reduziert werden. Allerdings werden dabei vermehrt kleine, besonders gefährliche Partikel ausgestossen. Auch die sogennanten offenen Partikelfilter bieten keinen zuverlässigen Schutz, da nur die grossen und relativ ungefährlichen Partikel abgeschieden werden, während die kleinen und gefährlichen Partikel weiterhin an die Umwelt angegeben werden.